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  Magie des Mondes
 
 In der Mythologie wird der Mond durch die römische Göttin Luna und im Griechischen durch Selene verkörpert. Im deutschen Sprachgebrauch sprechen wir vom "der Mond", was mir eigentlich unerklärlich ist, da der Mond das ur-urweibliche Prinzip versinnbildlicht und unsere Gefühle, Empfindungen, unser Seelenleben und das Unbewußte beeinflußt. Wir Frauen besitzen eine große Affinität zum Mond und lassen uns so manches Geheimnis ins Ohr flüstern.
 Zusammen mit der Sonne lenkt der Mond das Wachstum und zyklische Bewegungsabläufe. Mit Hilfe des Mondes äußert sich die Lebenskraft der Sonne!
 Für mich persönlich geht von unserem Mond, der als treuer Erdtrabant uns umkreist, eine magische Wirkung von unbeschreiblicher Faszination aus, vor allem, wenn er in voller Größe in einer klaren sternenhellen Nacht scheint. Seit altersher bringt man den Mond mit dem weiblichen Zyklus in Verbindung, mit Empfängnis, Schwangerschaft, Geburt und sogar mit der Einflußnahme auf das Geschlecht des Kindes. Ist das nicht faszinierend?
 
 Der Mond vermag auch die Wasser der Weltenmeere und sogar die Kontinente anzuheben, wenn er in voller Größe über uns scheint. Der Mond beeinflußt uns Menschen natürlich ebenso, zum einen, da wir sehr viel Wasser in unserem Organismus gespeichert haben, es ist, als ob wir Ebbe und Flut im eigenen Innern erleben. Zum anderen wird unsere Psyche stark beeinflußt und es kommt oftmals zu Überreaktionen, sowohl im positiven als auch im kriminellen Sinn. Befindet sich der volle Mond zu manchen Zeiten besonders erdnah (im Perigäum) wird vor den gefürchteten Springfluten gewarnt.
 Für mich selbst und bei meinen astrologischen Beratungen achte ich mit Achtsamkeit auf die Mondphasen, vom Entstehen her bis zum Vergehen. In welchen Tierkreiszeichen und in welchem Häusersegment beginnt eine Neumondphase, welche angestrebten Ergebnisse zeigt der Vollmond in welchem Zeichen und Haus, und was ist zu tun, bis sich der Mondzyklus schließt. Den  richtigen Start einer für uns wichtigen Angelegenheit dirigiert der Mond und beeinflußt den günstigen Verlauf, wenn die Mondphase richtig gewählt wurde. Oder , wann sollte ich meine Emotionen im Zaum halten, um mir und anderen nicht durch eine unbedachte Handlung vielleicht großen Ärger einzuhandeln, mit weitreichenden Folgen, und daß nur wegen ein paar Sekunden der Unbeherrschtheit!  Dies wäre ein typisches Vollmondthema.
 Wir alle haben die Möglichkeit, im Einklang mit den Mondphasen unsere Handlungen zu bestimmen. Tauchen wir ein in den magisch-zyklischen Abläufen des Mondes, und vor allem halten wir inne und hören in uns hinein, wie der Mond leise zu uns spricht.
Ich habe für mich beschlossen den Mond umzutaufen in "Mondin" oder "Monda", wäre das nicht eine weiblichere Entsprechung? .

 

 Die Mondin

  
 Um die zentrale Sonne sich bewegen
acht bedeutsam wirkende Planeten,
auch unsre Erde sei genannt
mit der Mondin als Erdtrabant.
 
 Mondin zur Sonne ist bezogen,
grüßt die Erde in stetig Bogen,
reflektiert des Sonnen Strahlenglanz,
umgarnt uns mit dem rhytmisch Tanz.
 
 Im Dunkelmond beide sind vereint,
die Mondin unsre Erde nicht bescheint,
gemeinsam verweilen sie als kosmisch Paar
küssen "in conjunctio" zwölf mal im Jahr.
 
 Nähert sich die Mondin unsrer Erde,
sie nun immer voller werde,
ein Teil von der Sonne wird bestrahlt
zur Scheitellinie hin, fast wie gemalt.
 
 Weiter zieht sie ihre Bahn und werde
ohne Schatten dieser Erde
der Sonne gegenüber stehn,
ist am Himmel voll zu sehn.
 
 Wenn die Fluten steigen in den Meeren,
die volle Mondin will uns das lehren,
der Menschen Laune nicht in seiner Macht,
wenn sie magisch leuchtet in der Nacht.
 
 Zurück will  Mondin, da sie die Sonne achtet,
wird kleiner, weil mehr Schatten an ihr haftet,
muß vorbei wieder an der Erde ziehn,
von Venus Sanftmut und Grazie verliehn.
 
 Nur noch eine kleine Wegesbahn getragen,
bis sich Mondin mit Sonne vereint,
immerwährend dauernd in achtundzwanzig Tagen
durch Neumond ein neuer Zyklus erscheint.
 
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 irmgard simenc-kretzschmar                                 i.s.k.  1999
 

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